Direktbanken
Direktbanken sind ein Phänomen des Internetzeitalters? Nicht ganz falsch, aber auch nicht richtig. Direktbanken existierten schon in den sechziger Jahren, hier wurde die erste Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung gegründet. Hieraus ging die heutige ING DiBa hervor. Damals war zunächst nur Brief- und Faxbanking möglich. In den achtziger Jahren kam dann Telefonbanking hinzu. Heute sind alle diese Vertriebswege vom Internet in den Schatten gestellt worden, mit unserem Finanzportal informieren wir Sie über aktuelle Ereignisse im Direktbankengeschäft.
Die Zahl der Direktbanken nahm in den neunziger Jahren stark zu. Heutzutage sind sie aus der Bankenlandschaft kaum noch hinweg zudenken. Im Gegensatz zu Filialbanken können sie durch ihre schlanken Vertriebswege enorme Kosten einsparen. Häufig kommen die Direktbanken gänzlich ohne Filialnetz aus. Im Gegenzug bieten sie in der Regel die besten Zinssätze bei Tagesgeldkonten, Festgeld-Anlagen und dominieren den Markt mit günstigen Krediten.
Das fehlende Filialnetz wirkt sich nicht zwingend negativ auf die Kundenbetreuung aus. Sämtliche Vorgänge können mittlerweile mittels Onlinebanking getätigt werden und auch ein Kontakt via Email oder Telefon zu kompetenten Mitarbeitern ist möglich.
Auch ist die Anlage bei Direktbanken nicht riskanter als bei anderen Privatbanken. Die angebotenen Produkte unterscheiden sich ebenfalls kaum von denen der Filialbanken. Von Tages- und Festgeldkonten über verschieden Kreditmodelle bis hin zu Bausparverträgen und anderen vermögenswirksamen Leistungen wird hier alles angeboten.